Phidgets Alternative

  • Die Verbindungsprobleme liegen in der Regel an nem kleinen Wackelkontakt am USB Kabel. Ich fahr seit 2 Jahren ohne Isolator und hatte anfänglich auch Probleme. Seitdem ich die USB Kabel mit ner Kabelklemme fest gemacht habe nur noch alle paar Wochen mal nen Fehler.

  • Die Drehzahl und Drehmomentwerte sind geringfügig unterschiedlich zum Phidgets Motor, das ist aber weder positiv noch negativ. Ich würde sagen, der Robotshop Motor ist genau so gut wie der von Phidgets, allerdings hat er den klaren Vorteil, dass er kleiner ist. An sich kann man jeden 12V Motor mit Encoder nutzen und je nach Größe des Reibrads oder der Übersetzung des Zahnrads muss man auch das Drehmoment und die Drehzahl wählen, es gibt also nicht nur den einen perfekten Motor. Zur Kompatibilität mit dem Roboteq Controller kann ich nichts sagen, allerdings vermute ich, dass man auch da ein breites Spektrum an Motoren nutzen kann. Ich fahre auch mit dem Phidgets Controller und ohne USB Isolator und hatte noch NIE Probleme. Das USB Kabel ist bei mir hinter dem Stecker mit einem Kabelbinder befestigt(ein Bild davon ist bereits in diesem Thema, 4 Beiträge vor diesem hier)

  • Kurze Frage zur Freilaufschaltung des Motors beim Roboteq Motorcontroller,

    und zwar ist laut Anleitung ja immer geplant, dass egal ob die Sicherung durchgebrannt oder der Schalter auf OFF ist, der Freilauf immer über die Batterie erfolgen kann.

    Da ich aber die Verbindung zur Batterie nicht immer garantieren kann, weil ich einen Hohlstecker für die Spannungsversorgung verwende welcher ja mal ausgesteckt sein kann,

    würde mich interessieren ob ich einfach den Freilaufwiderstand direkt zwischen VMOT und GND hängen kann.

    Das hat den Nachteil dass über den Widerstand immer ca. 0,01A fließen, aber dafür wäre der Freilauf unabhängig von äußeren Einflüssen.

  • Deine Frage ist zwar schon älter, wurde scheinbar aber noch nicht beantwortet. Ich möchte mich hier auch nicht als Experte ausgeben. Und dazugekommen, meinen Roboteq-Controller auszuprobieren, bin ich auch noch nicht.

    Aber mit deiner Änderung der Schaltung hättest du die Funktion der Freilaufdiode sicherlich nicht abgebildet. Die Freilaufdiode ist ja meines Erachtes dazu da, dass die Elektronik nicht beschädigt wird, wenn durch Induktionseffekte bei abrupten Spannungswechseln oder möglicherweise auch aufgrund des Generatoreffekt beim Lenken von Hand Spannungsspitzen aufgebaut würden, die deutlich höher sind als die Batteriespannung. (Ich beobachte, dass bei meinem Prusa-3D-Drucker das Display flackert, wenn der abgeschaltet ist, und ich den Tisch langsam von Hand verschiebe.)
    Und dass da wohl enorme Ströme auftreten können, sieht man an der Bemessung der Diode, die mindestens 16 A aushalten können soll. Über ein 1 kOhm Widerstand würden bei beispielsweise 20 V nur 20 mA abfließen. Das wäre dann mit Sicherheit zu wenig.
    Ich denke, der Widerstand ist nur dazu da, Spannungsspitzen abzuleiten während der Notausschalter von + auf - gewechselt wird. Der ist ja demnach als Wechselschalter und nicht nur als einfacher Einschalter auszuführen.
    Und du beschreibst ja selbst, dass diese Diode so zu platzieren ist, dass sie auch dann wirksam bleibt, wenn die Sicherung durchbrennt!


    Ein anderer Aspekt, der mir hier auffällt:

    Im Original Beschaltungsplan fließt, wenn der Schalter SW2 ausgeschaltet ist, immer ein Strom vom + Pol der Batterie zum - Pol. Das wären bei 12 V Nennspannung zwar nur 12 mA. Die fließen aber dauerhaft, über längere Arbeitspausen also auch über Monate hinweg. Trennen müsste man die Stromversorgung demnach schon können, nachdem das System abgeschaltet ist. Man muss halt dann auch sicherstellen, dass der Motor nicht mehr am Lenkrad hängt (, s.o. wegen des Generatoreffektes).